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Die Göttin und die magischen Pilze

Zuerst einmal möchte ich dir sagen, dass ich eine grosse Skeptikerin war im Bezug zu Lehrerpflanzen, beziehungsweise habe ich mich nie wirklich damit auseinander gesetzt. Nach einigen Erfahrungen mit synthetischen Drogen, beschloss ich meinen Weg ohne Substanzen zu gehen, mit dem Ziel, das durch Drogen erreichte Hochgefühl und die Glückseligkeit natürlich zu erleben.

Für mich fühlte es sich stimmig an auf diese Weise unterwegs zu sein und es gab auch keinen Grund etwas zu ändern daran, bis ich mit meinem Mann zusammenkam. Seit Jahren ist er auf dem Schamanischen Weg und mit den Lehrerpflanzen bestens vertraut.

Seine Achtung und Respekt vor den Pflanzen liess mich aufhorchen und durch sein Wissen bekam ich ein ganz neues Bild davon. 

So liess ich mich von den Pilzen rufen und begann sie erst in ganz kleinen Dosen zu mir zu nehmen und ihre Wirkung zu erfahren, bis ich mich dann, drei Monate später, bereit fühlte, um mit ihnen auf Reisen zu gehen. 

Was ich auf meiner ersten Reise mit unserem einheimischen Spitzkegligen Kahlkopf erlebte, kann ich mit keiner Erfahrung vergleichen, auch wenn ich schon einige magische Erlebnisse hatte. 

Die Pilze ließen mich durch das Nadelöhr ins Universum schlüpfen, zum Ursprung meines Seins, zur Quelle die ich bin, als Schöpfergöttin. 

In orgastischer Ekstase floss pures Leben durch mich, sowie bedingungslose Liebe und Glückseligkeit. So wie ich mich zuerst selbst als Göttin gebar, wurde alles geboren durch mich und ich erkannte, dass ich alles bin. Mein Mann war mit mir und durch seine Inspiration gebar ich alles in einer göttlichen Vollkommenheit, die mich zum Staunen brachte. 

Es war eine grosse Freude und Ehre, dies mit meinem Mann zu teilen, mich selbst neu kennen zu lernen und ihm all meine Gesichter und Schöpfungen zu zeigen. Es war absolut faszinierend in was für einer Ruhe und Gelassenheit, Liebe und Glückseligkeit ich war, ich ruhte wahrlich in mir selbst und alles floss durch mich. 

Die Erde war auf einmal ganz weit Weg und ich erkannte, wie beschränkt ich in meinem irdischen Leben bin. Denn aus dieser Perspektive lösten sich all die scheinbaren Probleme in Luft auf und alles ergab einen tieferen Sinn. 

Nun denn, ich wusste, dass ich wieder zurück musste und hoffte inständig, diese erleuchtende Erfahrung mitnehmen zu können und in mir zu verankern.

Tiefe Dankbarkeit erfüllte mich, über die Gnade, mich in meinem Wesenskern zu erfahren.

Als ich am nächsten Tag neben meinem Mann aufwachte, bewegten mich zwei Dinge; einerseits war ich total fasziniert und erstaunt über mein Erlebnis und konnte noch immer dieses Gefühl der Glückseligkeit, des Eins-Seins mit allem was ist spüren, doch stellte ich auch fest, dass während der ganzen Reise niemand anders da war, ausser mir und meinem Mann, sprich ich alleine verantwortlich war, für alles was ich schuf. 

Es war einfach niemand da, dabei dachte ich doch immer da wäre etwas übergeordnetes, eine Macht, die alles für mich macht. Dieser Reim kam gerade beim Schreiben durch und ich finde ihn passend. Denn nach dieser Reise war ich total ernüchtert, dass ich alleine verantwortlich bin für alles was ich schöpfe, als Göttin die ich bin. Gott ist in jedem von uns. Wir alle sind Schöpfer und dank unserem freien Willen, ist es allein unsere Entscheidung und Verantwortung was wir erschaffen.

So sickerte diese Erfahrung in alle Ebenen meines Seins und rüttelte viele Glaubensmuster auf, eine fordernde und gleichzeitig befreiende Zeit. 

Zeitweise fragte ich mich, warum ich diese Erfahrung überhaupt gemacht habe, wenn ich ja sowieso wieder in meinem beschränkten Bewusstsein lande und mich mit den irdischen Themen auseinandersetzen muss. 

Ja es frustrierte mich, dass mich diese göttliche Zentriertheit so schnell wieder verliess und nur wenig aus meiner Reise zurückblieb. Gefühlt türmten sich die Fragen in mir, warum dies, warum das und ich verstand so gar nichts mehr. 

Doch hörte ich, etwa einen Monat nach der Reise, erneut den Ruf der Pilze.

Wieder war ich skeptisch, da ich eigentlich keine Lust hatte auf eine weitere Ernüchterung und doch liess ich mich auf sie ein und lernte sie auf eine ganz neue Art und Weise kennen. 

Dank der Geburt der Göttin in der ersten Reise, konnte ich über einige Anker, die ich gesetzt hatte, gleich wieder in ihre Haut schlüpfen und die Pilze begannen mir Antworten zu geben auf all meine Fragen. Ich war Lehrling, war bereit alles von den Pilzen zu lernen und staunte, was sie mir zeigten. 

Es war eine grosse Offenbarung und ich konnte zusammen mit meinem Mann Heilarbeit leisten, auf einer Ebene, die ich so noch nicht kannte.

Es wurde mir bewusst, wie wichtig diese Heilarbeit ist und dass es darum geht, die Welten zu verbinden. Den Himmel auf die Erde zu bringen und die Erde in den Himmel. 

Diese Reise war eine grosse Erleichterung für mich und half mir sehr auf meinem Weg. Nun erkenne ich die Magie dieser wundervollen Lehrer und schätze es sehr, mit ihnen unterwegs zu sein. Nach jeder Reise kommt ein Stück des Himmels mit auf die Erde und gemeinsam können wir wahrlich Wunder vollbringen.

Die nächste Reise meines Mannes und mir wird im Kreise einiger Träumer sein und es sind noch wenige Plätze frei. Wenn du dich gerufen fühlst mit dabei zu sein und mit den heimischen Pilzen zu träumen, freuen wir uns über deine Nachricht. 

In Liebe und Verbundenheit

Oramas

 

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